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Wir wollen unser Einfamilienhaus renovieren lassen.
Sollen wir diese Renovationen mit einer Hypothekarerhöhung oder aus eigenen Mitteln finanzieren?
Die Faustregel lautet: Renovationen von weniger als 100 000 Franken sollte man wenn immer möglich aus eigenen Mitteln ?nanzieren. Denn die Bank unterzieht auch bei kleineren Erhöhungen die gesamte Hypothek einer Kreditprüfung. Das kann eine Tieferbewertung der Liegenschaft zur Folge haben. Die Bank würde in diesem Fall höhere Amortisationszahlungen verlangen.
Wer dennoch den Weg über die Bank wählt oder deutlich mehr als 100 000 Franken investieren will, sollte die Bank oder einen Finanzierungsberater anfragen, wie sich diese Arbeiten auf den Wert der Liegenschaft auswirken. So erhält man eine Rückmeldung, ob die Bank die Hypothek problemlos erhöhen würde. Und man erfährt gleichzeitig, ob die geplanten Investitionen auch zum erhofften Mehrwert der Liegenschaft führen.
Umbauten sind übrigens immer auch eine gute Gelegenheit, gespartes Kapital aus den schlecht verzinsten Säule-3a-Konten zu beziehen.
(lh)
04. April 2007