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baselcity | 18.07.2009, 14:24

Ungerechtfertigte Inkassoforderung

 

Guten Tag zusammen.

Ich hoffe sie können mir weiterhelfen.
Ich habe bei der Firma Mobilezone ein Mobile-Abo, welches ich jedoch nicht mehr nutze, aber noch weiterzahlen muss, da ich mir mal ein provisioniertes Mobiltelefon damit gekauft habe. Ich habe dieses Abo auch jedem Monat pünktlich bezahlt.

Nun kamen seit Mai 08 plötzlich keine Rechnungen mehr. Leider ist mir dies nicht aufgefallen, da ich das Abo nicht mehr nutze. Etwa im Oktober letzten Jahres erhielt ich einen Anrufe von der Mobilezone betreffend unbezahlter Rechungen. Ich sagte dem Herrn am Telefon, dass ich keine Rechnungen bekommen habe und das sie mir diese nochmals zustellen sollen und dass ich sie dann sofort bezahlen würde. Er sagte er würde das prüfen und so veranlassen. Im November oder Dezember das gleiche Prozedere.

Im Februar dieses Jahres erhielt ich eine Aufforderung der Inkassofirma Infoscore über Fr. 700.- Grundforderung + 150.- Inkassokosten + 20.- Adressnachforschung und noch Zinsen seit November 08. Da das Abonement nur 25.-/Monat kostet, kann der Betrag nie Fr. 700.- betragen.
Ich rief bei der Mobilezone an und schilderte den Fall. Die sagten mir, dass sie den Fall an die Infoscore weitergegeben haben und ich das mit denen Regeln müssen. Ich hätte mich nach der ersten schriftlichen Inkassoandrohung nach 30 Tagen melden müssen und dies wäre im Oktober 08 gewesen (habe allerdings gar keine Schreiben erhalten bis dahin).

Dann habe ich per Einschreiben die Infoscore dazu aufgefordert mir die genaue Aufstellung der 700.- zukommen zu lassen und die unrechtmässigen Forderungen (Inkasso etc.) zu streichen.

Im Mai erhielt ich eine Aufforderung vom Betreibungsamt betreffend einer nicht abgeholten Betreibung. Die Betreibung war von der Infoscore und wurde an eine alte Adresse von mir gesendet (ca. 2 Jahre alt). Daraufhin habe ich Rechtsvorschlag erhoben.

Nun habe ich ein Schreiben erhalten, dass ich den Rechtsvorschlag "freiwillig" zurücknehmen müsse und sofort den Betrag von ca. CHF 1'100.- überweisen soll, sonst müsse ich mit horrenden Kosten rechnen. Dieses Schreiben war wie das andere nicht eingeschrieben (aber wieder an die richtige Adresse).

Wie soll ich nun vorgehen? Ist das ein Verzweiflungsakt der Inkassofirma den ich ignorieren kann oder soll ich nochmal einen Brief schicken, mit dem ich auf den ersten verweise?

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand Tipps zu der Situation geben könnte.

Besten Dank.

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Antworten (2)

 
  • huonka | 10.09.2010, 17:21

    die Machenschaften der infoscore

    Hallo Baselcity, ich hoffe, dass sich Ihr Problem mit Infoscore ohne
    Probleme gelöst hat! Ich habe etwas ganz àhnliches erlebt,
    und fast ein Dreivierteljahr lang hat bedrängt mich Infoscore mit
    Mahnungen und Betreibungsandrohungen, seit letzter Woche auch mit
    einer Betreibung. Die geforderten Summen wechseln, aber werden nicht
    begründet. Gegen die Betreibung habe ich Rechtsvorschlag erhoben,
    und nun soll ich den rechtsvorschlag zurückziehen und eine noch
    höhere Summe bezahlen, andernfalls droht man mir mit rechtlichen
    Schritten. Meine Rechtsberatung hat mir "Standfestigkeit im
    Widerstand" geraten; aber ich bin doch recht schockiert
    darüber, wie unverfroren solche Firmen agieren, obwohl solche
    Betrugsfälle ja nun hinreichend im Internet dokumentiert sind.
    Nun wüsste ich gern, wie die Sache bei Ihnen ausgegangen ist.
  • Inside | 23.07.2009, 13:00

    Rechtsbeistand

    Bitte setzen sie sich in verbindung mit organisation, welche
    rechtsbeistand geben, wie ihre Rechtsversicherung, den Ombudsmann,
    K-Tipp oder Beob.. Freiwillig rechtsvorschlag zurücknehmen ist
    eine Farce, und lassen sie sich nicht einschüchtern durch
    Mahnung, Drohung etc... Rechtsvorschlag heisst, dass sie bis 1 Jahr
    zeit haben, dies zu regeln. Also nur Ruhe und kühlen Kopf und
    Hilfe verlangen.
    In vielen gemeinden gibt es auch rechtsbeistand, meistens gegen einem
    kleine gebühr. Bitte erkündigen sie sich.
    Grüsse
    inside
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