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Fertiggerichte sind rasch und einfach zubereitet. Um Fettleibigkeit zu vermeiden, lohnt sich jedoch die Beigabe von frischem Gemüse.
Neun von zehn deutschen Kindern essen mindestens jeden dritten Tag ein Fertiggericht. Eines von fünf Kindern sogar täglich. In der Schweiz dürften die Zahlen ähnlich hoch sein.
Das haben Wissenschaftler des deutschen Forschungsinstituts für Kinderernährung herausgefunden. Sie haben die von den Eltern servierten Menüs von 550 Kindern zwischen 2 und 18 Jahren ausgewertet.
Fertiggerichte enthalten in der Regel mehr Fett und weniger Gemüse, als für Kinder und Jugendliche sinnvoll wäre. Zudem sind sie oft mit Geschmacksverstärker angereichert.
Die Forscher empfehlen, beispielsweise eine Fertigpizza mit frischem Gemüse zu garnieren.
Auch Obst eigne sich als Zwischenmahlzeit, um den Speiseplan abwechslungsreicher und gesund zu gestalten. Dies sei schliesslich ein natürliches Fertiggericht.
Der häufige Verzehr von Fertigprodukten sei ausserdem problematisch, weil die Kinder an diesen Geschmack gewöhnt werden. Andere Gerichte können sich so nur noch schwer durchsetzen - sie treffen den gewohnten Geschmack nicht.
26. November 2007 | Von Philipp Schwarz
