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Gefährliche Handyinhalte: So schützen Sie ihre Kinder vor Pornos und Brutalos

Um den Zugriff auf jugendgefährdete Inhalte einzuschränken, bieten die meisten Handyanbieter eine «Kindersicherung» für ihre Abos oder Prepaid-Angebote an. Das Vorgehen ist einfach.

Gefährliche Handyinhalte: So schützen Sie ihre Kinder vor Pornos und Brutalos

Wenn Eltern ihren Kindern ein Handy geben, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man den Nachwuchs von unerwünschten Porno- oder Gewalt-Anbietern fernhält.

Und so funktionierts: Auf Antrag der Eltern kann der jeweilige Telekomanbieter entsprechende Nummern blockieren. Denn bei den Angeboten mit Porno- und/oder Gewaltdarstellungen beginnen die Nummern mit den Ziffern 090x. Ähnliches gilt für SMS und MMS mit ähnlichen Inhalten, die jeweils mit der Ziffer 6 beginnen.

Cablecom: Die Kunden können beim Kundendienst 0848 333 334 eine Sperrung von solchen 090x Nummern beantragen.

Migros: Grundsätzlich sind die Dienste von teuren SMS für unter 16-jährige gesperrt. Der Empfang von teuren 090x-Nummern (sog. Mehrwertnummern) und SMS kann mit einem Anruf auf die Hotline 0800 15 17 28 für jeden Anschluss unterbunden werden.

Orange und Coop: Mit einem Anruf beim Kundendienst (0800 700 700) lassen sich 090x-Nummern und entsprechende MMS und SMS blockieren.

Sunrise: Ab Ende Februar führt Sunrise aufgrund der vorliegenden Vertragsangaben eine automatische Altersprüfung für unter 18 Jahre junge Personen durch. Nicht altersgerechte SMS und MMS-Dienste lassen sich somit nicht mehr angefordern. 090x-Nummern und entsprechende SMS-Dienste können auf Wunsch bereits jetzt gesperrt werden.

Swisscom: Die Jugendabos sind automatisch für 090x- Nummern gesperrt. Bei anderen Abos und Prepaid-Angeboten gilt: Kunden unter 18 Jahren können von den Eltern auf eine so genannte Swisscom-Blacklist gesetzt werden. Damit sind Anrufe auf 090x-Nummern nicht mehr möglich.

Tele2: Prepaid-Kunden von Tele2 können keine 090x-Dienste nutzen. Bei Abo-Kunden bietet Tele2 verschiedene Sperroptionen an: So sind bei den Abos die entsprechenden Nummern zu jugendgefährdeten Inhalten gleich von Beginn an blockiert. Bei Kindern können diese Deaktiverung nur die Eltern durch Tele2 veranlassen. Bei Erwachsenen nur der Nummerninhaber oder dessen Ehepartner.

Trotz diesen Vorsichtsmassnahmen: Mit den angebotenen Sperren lässt sich nicht verhindern, dass pornographische Inhalte eventuell zwischen zwei Handys ausgetauscht werden. Der Austausch kann mit einer Speicherkarte, Infrarot oder über Bluetooth erfolgen. Allerdings entstehen auf diesem Weg keine wesentlichen Kosten.

19. Februar 2008 | Philipp Schwarz


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Kommentare (2)

 
  • meini | 27.02.2008, 12:40

    Wo bleiben die Reaktionen?

    Warum antwortet niemand?
  • meini | 20.02.2008, 16:23

    Jugendgefärdende Inhalte

    Welchen Erwachsenen nützt eigentlich dieser elende Mist, dass man
    diese nicht auch gleich vor den Inhalten schützt ? Zum Beispiel
    indem der ganze Leerlauf schlicht aus dem Telephonnetz verbannt wird.
    Wo ist der Nutzen für die Gesellschaft, wenn Jugendliche davon
    geschützt werden müssen??
Mobilfunk
Mobilfunkbetreiber binden ihre Kunden mit dem SIM-Lock bis zu zwei Jahre an sich. Was halten Sie davon?
...zum Artikel
Das nervt schon lange. Solche Knebelverträge sollten verboten sein.
Kein Problem. Ich umgehe das, indem ich kein vergünstigtes Handy kaufe.
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