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Drei Anbieter bieten ADSL-Abos für Einsteiger oder Gelegenheitssurfer an. Doch trotz den ähnlichen Datenleistungen unterscheiden sich die Preise markant.
Cablecom: Der Kabelanbieter bietet seinen Kunden unlimitiertes Surfen mit einer gegenüber den beiden Konkurrenten leicht reduzierten Download-Geschwindigkeit von 250 Kilobytes pro Sekunde (Kbit/s) an. Dafür sind monatlich 5 Franken fällig. Einzige Bedingung: Der Kunde muss seinen bisherigen Swisscom-Hausanschluss zugunsten der Cablecom aufgeben. Und nicht in jeder Ortschaft ist das Cablecom-Angebot erhältlich.
Sunrise: Das Einsteiger-ADSL-Abo bietet mit 300 Kbit/s eine leicht höhere Geschwindigkeit als das Abo von Cablecom. Das Abo ist hier für monatlich Fr. 39.- erhältlich, Sunrise-Handy-Abo-Kunden zahlen Fr. 29.-. Die übliche Swisscom Telefonanschluss-Gebühr von Fr. 25.25 sowie die Verwendung von monatlich 20 Megabytes (MB) sind in beiden Angeboten enthalten. Jedes weitere MB wird mit 19 Rappen abgerechnet. 0.01 MB braucht es für einen Besuch auf einer Website. Bei einem herunterladen eines Musikalbums mit etwa 12 Stücken sind es rund 70 MB.
Zum gleichen Preis gibt es hier im Rahmen einer intensiv beworbenen Aktion kostenlos das viel schnellere ADSL-Abo 3500 Kbit/s. Dabei gilt es zu beachten, dass man im Besitz eines Sunrise-Handy-Abo sein muss und monatlich für mindestens Fr. 50.- telefoniert: Denn dieser Mindestbetrag wird so oder so berechnet.
Swisscom: Das Einsteiger-ADSL-Abo mit 300 Kbit/s gibt es hier für monatlich Fr. 9.-. Im Gegensatz zu Sunrise wird nicht die Datenleistung, sondern die zeitliche Nutzungsdauer verrechnet. Eine Stunde kostet Fr. 2.40. Sollte in einem Monat das Internet mehr als rund 25 Stunden genutzt werden, spielt das auch keine Rolle: Pro Monat werden nicht mehr als Fr. 59.- berechnet.
Orange und Tele2 bieten in dieser Einsteiger-Kategorie keine ADSL-Angebote an.
Fazit: Kunden die bereits mit Cablecom telefonieren, fahren preislich am besten, wenn sie das ADSL-Angebot der gleichen Firma nutzen. Ähnliches gilt für Sunrise-Handy-Abokunden, aber unter der Voraussetzung, dass das Internet durchgehend wenig genutzt wird. Dagegen ist das Swisscom-Abo ideal für all jene, die das Internet sehr unterschiedlich nutzen.
28. März 2008 | Philipp Schwarz
