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Nach dem Schlummertrunk schläft man zwar schneller ein, doch in der zweiten Nachthälfte ist er ein Schlafkiller.
Die persönliche Erfahrung vieler täuscht nicht: Nach Alkoholgenuss schläft man schneller ein. Aber Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Schlummertrunk als Schlafhilfe dennoch das falsche Mittel ist. Besonders in der zweiten Nachthälfte würden sich unangenehmen Nebenwirkungen zeigen, die im Zusammenhang mit dem Alkoholabbau im Körper stehen. Konkret: Man muss häufiger aufs WC, der Schlaf wird oberflächlicher, es kann zu Schwitzattacken, Kopfweh, Albträumen oder Mundtrockenheit kommen. Alles Faktoren, die den Schlaf vertreiben.
Ferner wird nach einem Schlummertrunk häufiger geschnarcht. Der Grund: Nach dem Alkoholkonsum entspannt sich die Muskulatur der Atemwege. Das Einatmen wird schwieriger.
Für einen guten Schlaf rät die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) deshalb: dunkles, ruhiges Zimmer, regelmässige Bettzeiten, kein schweres Essen vor dem zu Bett gehen, Raumtemperatur bei 18 Grad und eine gute Matraze.
21. August 2008 | Daniel Jaggi
