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Offene Internet-Netze, auf die alle gratis zugreifen können, existieren bereits in Luzern und Baden. Aber Achtung: Es lauern Gefahren.
In Teilen von Luzern und Baden kann derzeit jedermann mit seinem Computer über zahlreiche Hotspots gratis und drahtlos ins Internet. Vom Angebot wird rege Gebrauch gemacht. In Luzern sind bereits über 10’000 Personen angemeldet, in Baden wird es von rund 3000 benutzt.
Doch aufgepasst: „Gerade weil alle zum unverschlüsselten Netz Zugang haben, ist ein Daten-Missbrauch sehr leicht möglich“, sagt Daniel Walther von der Netzwerk-Firma Omicron in Wallisellen. Ein Laptop und das richtige Programm genügten, um die „in der Luft herumschwirrenden“ Daten anderer Nutzer abzufangen. Der Sicherheitsexperte rät deshalb: „In einem solchen Netz würde ich nur im Internet surfen.“ Vom Zugriff auf die Mails rät Walther ab. „Zu leicht können sie abgefangen und gelesen werden.“ Zudem seien User-Name und Passwörter einsehbar.
Und zudem: Hände weg vom E-Banking über solch öffentliche Netze! Sicherheitsexperte Walther: „Obwohl die Bankdaten verschlüsselt gesendet werden – die Gefahr eines Missbrauchs ist einfach zu gross.“
26. August 2008 | Daniel Jaggi
