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Längst nicht alle kosmetischen Produkte weisen eine korrekte Deklaration der Inhaltsstoffe auf. Dies zeigt eine Untersuchung verschiedener Kantonalen Labors. Das Versäumnis kann für Allergiker schlimme Folgen haben.
Duftstoffe in kosmetischen Produkten sind heimtückisch. Sie können die Haut reizen oder Allergien auslösen. Aus diesem Grund überprüften die Kantonalen Labors von Zürich, Aargau und Basel-Stadt 100 Produkte. Untersucht wurde die enthaltene Menge der 26 allergenen Duftstoffe. Seit drei Jahren müssen sie zum Schutz von Allergikern auf den Verpackungen angegeben werden.
Die untersuchten Produkte reichten vom Mundwasser (31) über Crémes (29), Lotionen (17), Haarpflegemittel (17) bis hin zu Parfüms (6) und Gels (2). Fazit: Beinahe bei jedem dritten Produkt lag mindestens ein allergener Stoff über der zugelassenen Limite und war nicht deklariert. Auf drei Produkten, die allesamt ausserhalb Europas produziert wurden, waren sogar alle 26 allergenen Riechstoffe aufgeführt, obwohl sie nur einige davon enthielten. Die 30 Produkte wurden beanstandet.
Die Untersuchung zeigt zudem: 70 bis 80 Prozent der Produkte aus der EU und der Schweiz erfüllen die Deklarationspflicht. Dramatisch ist die Situation dagegen bei Produkten, die ausserhalb der EU oder der Schweiz hergestellt wurden. Nur gerade 30 Prozent sind richtig beschriftet.
Hier die Untersuchungsergebnisse im Detail
23. Dezember 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp