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42 000 Gesundheitstipp-Leser fordern mit einer Petition ein Verbot von künstlichen Farbstoffen im Essen. Die Unterschriftenbögen wurden in Bern übergeben.
Der Druck auf Gesundheitsminister Pascal Couchepin, etwas gegen künstliche Farbstoffe im Essen für Kinder zu unternehmen, nimmt zu. In Bern deponierte der Gesundheitstipp die Petition mit 42 000 Unterschriften zum Verbot der Farbstoffe zuhanden des Bundesrats. Laut einer britischen Studie können die Stoffe bei Kindern Hyperaktivität und Konzentrationsmängel verstärken. Noch im Dezember 2008 lehnte der Bundesrat eine Motion mit ähnlichem Anliegen vom Grünen Nationalrat Christian van Singer (VD) ab.
Die Nahrungsmittel-Herstellern reagieren unterschiedlich: Migros zieht in Betracht, künftig in Kinderprodukten darauf zu verzichten, Coop will alle Eigenmarken bis 2012 davon befreien. Es geht aber auch ohne diese Farbstoffe, wie eine Stichprobe des Gesundheitstipp (Nov/08) zeigte. Einige Hersteller färben ihre Kinder-Produkte bereits heute mit Pflanzenfarben ein.
26. Februar 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online