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Die Frist für das Renten-Referendum läuft bis 16. April. Das Signal an die Politik ist klar: Die Konsumentenpresse ist referendumsfähig.
Die Unterschriftensammlung für das Renten-Referendum ist eine Erfolgsgeschichte. Innert kürzester Zeit haben K-Tipp- und Saldo-Leser, die Gewerkschaft Unia und die SP über 100 000 Unterschriften zusammengebracht. Dennoch heisst es für K-Tipp- und Saldo-Leser nicht locker lassen: Bisher sind rund 48 000 Unterschriften aus diesen Kreisen zusammengekommen, noch fehlen also 2000 Stimmen, die es für ein Referendum braucht.
Darum geht es bei der geplanten Rentenkürzung: Wer ab 2015 pensioniert wird, erhält im Vergleich zu heute rund 10 Prozent weniger Rente. Das hat das Parlament im Dezember beschlossen. Es senkte den Renten-Umwandlungssatz von heute 7,05 Prozent für Männer und 7 Prozent für Frauen auf 6,4 Prozent. Der Umwandlungssatz bestimmt die Höhe der Rente mit. Konkret heisst das: Für ein erspartes Kapital von 300 000 Franken erhält der Rentner ab 2015 noch 19 200.- pro Jahr. Bei 7 Prozent hingegen sind es 21 000 Franken.
Unterschreiben auch Sie und holen Sie sich hier weitere Unterschriftenbögen.
Teilweise und ganz ausgefüllte Bögen umgehend einschicken an: K-Tipp, «Nein zur Rentenkürzung», Postfach 431, 8024 Zürich.
19. März 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
