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Sie melden sich auf Inserate und locken ihre Opfer ins Ausland: Betrüger versuchen mit üblen Tricks an Bares zu kommen.
Wer sein Haus verkaufen will, bekommt bisweilen ungewöhnliche Angebote. So auch ein K-Tipp-Leser: Ein Herr «D. Seidelbaum» aus Israel zeigte Interesse und wollte diesen treffen. Seidelbaum schrieb, er sei Diamantenhändler, befinde sich an einer Schmuckmesse in Mailand und könne dort unmöglich weg. Der K-Tipp-Leser sollte nach Italien fahren, um sich mit ihm persönlich zu treffen. Dieser fragte aber bei seiner Bank nach und erfuhr, dass solche Fälle bekannt seien und es sich um Betrug handle.
Tatsächlich: Sogenannte Rip-Deals (Geldwechselbetrug) beginnen oft mit einer Nachricht auf ein Inserat. Wer ein Haus, ein Schiff oder teuren Schmuck verkaufen will, zählt zu den potentiellen Opfern. Die Betrüger lotsen ihre Opfer häufig nach Norditalien und schlagen ein lukratives Geldwechselgeschäft vor. Beim ersten Mal kann es durchaus sein, dass die Leute mit einigen tausend Franken Gewinn nach Hause reisen. Spätestens beim zweiten Treffen aber erhielten sie Falschgeld oder das Bargeld wurde ihnen entrissen. In einem Fall wurde ein Opfer bei der Geldübergabe sogar erschossen.
Die Masche ist nicht neu, Saldo hat bereits 2003 darüber berichtet. Auch das Bundesamt für Polizei warnt vor den Trick-Betrügern. Wichtig: Wer darauf reingefallen ist, soll vor Ort Anzeige erstatten. Und falls sich Diamantenhändler D. Seidelbaum (Tel: 0039 339 325 0085; E-Mail: d.seidelbaum@yahoo.de) meldet: nicht antworten.
27. Januar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
Kommentare (2) |
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Mir wurde auf ein Internet Inserat geantwortet , intressanterweise
gleich am Tag nach der Veröffentlichung und eine italienische
Tel.nr. angegeben. Der Intressent nannte sich Julius Goldstrauss und
hatte auch eine Mailadresse auf diesen Namen. Da die Forderung laut
wurde wir müssten uns in Mailand kennenlernen und er
überhaupt nicht am Zustand und Art der Liegenschaft intressiert
war und pausenlos auf mich einredete, wie viel Häuser er schon
gekauft hätte habe ich mich nicht darauf eingelassen. Es hiess,
er könne nicht in die Schweiz od. sonst ein Land einreisen, da
sein Visum abgelaufen sei. Jetzt habe ich wieder ein verdächtiges
Mail gekriegt: Absender: cpt.adammwece@gmail.com
