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Der Gesundheitstipp hat rohen Fisch auf Bakterien untersuchen lassen. Jede fünfte Probe war mit zu vielen Keimen belastet. Drei Fischfilets enthielten gar Listerien.
Wer zu Hause selber Sushi zubereiten will, braucht sehr frischen Fisch. Denn bei der beliebten Delikatesse wird der Fisch roh gegessen. Das kann heikel werden: Roher Fisch verdirbt sehr schnell. Die mögliche Folge: eine Lebensmittelvergiftung.
Der Gesundheitstipp wollte wissen, wie frisch roher Fisch in den Läden ist und ob er mit krankmachenden Bakterien belastet ist. Dazu wurden in 11 Geschäften 30 Fischfilets gekauft, welche die Verkäufer zum Rohessen empfohlen hatten. Ein Labor untersuchte die Filets auf Schmutz- und Verderbniskeime, krankmachende Listerien sowie Larven des Anisakiswurms. Fazit: Sechs Proben waren zu stark verkeimt, drei Proben enthielten Listerien.
Getestet wurden folgende Fischsorten: Lachs, Thunfisch, Kingfisch, Mondfisch, Rotbarsch, Dorsch, Seeteufel. Zudem wurden auch Jakobsmuscheln untersucht.
Wer wissen will, in welchen Geschäften es frischen Fisch gibt, kann das in der Mai-Ausgabe des Gesundheitstipps nachlesen. Sie ist für Fr. 3.50 am Kiosk erhältlich.
11. Mai 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
