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Bewerber müssen zahlen

Die «Schweizerische Beschwerdestelle» sucht Mitarbeiter und verspricht, mit einfacher Arbeit lägen 2000 Franken pro Monat drin. Erst sollen Bewerber aber 119 Franken bezahlen.

Bewerber müssen zahlen

Ab 1. Juni will sich die «Schweizerische Beschwerdestelle» für Konsumenten ins Zeug legen. Wer mit seinem Anliegen an die «grösste Konsumentenschutz-Organisation» tritt, muss eine teure 0900-er Hotline anrufen (Fr. 4.23 pro Minute). Der Verein bietet aber nur eine «juristische Vorabklärung».

In den Bewerbungsunterlagen verspricht der kürzlich gegründete Verein den Stellensuchenden, sie könnten ganz einfach bis zu 2000 Franken pro Monat verdienen. Die Aufgabe: Telefonische Beschwerden aufschreiben und weiterleiten. Wer sich dafür interessiert, muss dem Verein aber erst 119 Franken Mitgliederbeitrag bezahlen. Das Geld dürfte aber verloren sein, denn eine Garantie für eine Einstellung ist damit nicht verbunden. Der Vizepräsident des Vereins hält das für einen «normalen Vorgang» für eine gemeinnützige Organisation.

Weitere Ungereimtheiten über den Verein deckt der Artikel in der K-Tipp Ausgabe 10/2010 auf.

19. Mai 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Kommentare (1)

 
  • GBeri | 19.05.2010, 16:10

    Am besten gleich mal beschweren!

    Also ich kann mir gut vorstellen, dass man bei 100% Tätigkeit
    2000Fr verdienen kann. Das wären dann bei 40std Woche in etwa
    11.40 Fr./ Stunde. Also da verdient man beim McDonalds aber mehr...

    Was soll an dem Verein eigentlich gemeinnützig sein?
Öffentlicher Verkehr
Ausländische Familien können massiv vergünstigte Billette für Bahn und Bus beziehen – Schweizer sind davon ausgeschlossen. Diese Billette... ...mehr dazu
...sollte es auch für Schweizer Familien geben.
...laufen unter Tourismus-Förderung und sind damit in Ordnung.
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