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Wer der Schweizerischen Post ein Paket nach China anvertraut, soll sich die teurere Variante leisten. So kann man nachvollziehen, wo die Sendung steckt.
«Im Juli 2009 habe ich einem Freund ein Päckli nach China geschickt», schreibt ein K-Tipp-Leser. «Nach vier Monaten war es wieder in der Schweiz und die Salami darin vergammelt.» Eine zweite Sendung sollte im Dezember eine Kollegin erreichen. Auch dieses Paket kam nie an und auch nicht mehr zurück. Als er bei Freunden nachfragte, erfuhr er, dass er mit diesen Erfahrungen nicht allein ist. Hat die Post ein Problem in China?
Bei der Schweizerischen Post heisst es dazu, es gebe «aktuell» wenig Reklamationen und Nachforschungsbegehren über Pakete nach China. Allerdings: Der Post sind «keine Zahlen bekannt», wie viele Sendungen jährlich nach China geschickt werden. Und: Retouren würden mit letzter Priorität behandelt. Deshalb könne es lange dauern, bis ein nicht zugestelltes Paket wieder zurückkomme.
Eine Paket-Sendung nach China kostet laut Preisliste zwischen 50 und rund 300 Franken, je nach Gewicht, Volumen und Versandart. Dringliche Sendungen sind teurer. Die Post rät für Pakete nach China, die teurere Vatiante zu wählen (PostPac International Priority). Dabei hätten die Kunden die Möglichkeit, das Paket per Internet jederzeit aufzuspüren. Die Kunden können auch einen Nachforschungsauftrag stellen. Dieser sei kostenlos.
21. Juli 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
