|
(0) |
Tests zeigen: Wo Basmati drauf steht, ist nicht immer nur Basmati drin. Und: Einige Bio-Reis-Produkte enthielten Pestizide.
«Basmati-Reis: Jeder zweite mangelhaft» betitelt die deutsche Zeitschrift «Test» ihre August-Ausgabe. 16 von 31 getesteten Produkten erhielten eine ungenügende Note. Häufigster Mangel: Das Aroma. Neue Basmati-Sorten wie Super und Pusa schnitten bei der Sensorik schlechter ab als die traditionellen Taraori, Basmati 386 und Kernal.
Und: In sechs der 31 Packungen war der Anteil an fremdem Reis an der Toleranzgrenze (13 Prozent) oder darüber. Basmati-Reis ist teurer als andere Reissorten. Immer wieder decken Tests solche Vermischungen mit Langkornreis auf. Im Februar 2010 etwa fand das Neuenburger Kantonslabor in 5 von 15 Proben Basmati einen zu hohen Anteil an fremdem Reis.
Doch nicht nur das: Die Stiftung Warentest fand in drei der sechs ebenfalls getesteten Bio-Basmati-Reis das Erbgut verändernde Pestizid Carbendazim.
Nur sieben Produkte erhielten von «Test» die Note «gut». Einer davon ist auch in der Schweiz erhältlich: «Uncle Ben’s Basmati Reis» (500 Gramm, Fr. 4.95).
09. August 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online