|
(0) |
Bei einer Stichprobe fanden Kontrolleure in Öllampen krebserregendes Asbest. Zudem erfüllten rund die Hälfte der Lampen Sicherheitsnormen nicht.
«Wir mussten mit Besorgnis zur Kenntnis nehmen, dass 20 Jahre nach deren Verbot asbesthaltige Gegenstände immer noch oder wieder in Verkehr sind.» Das schreibt das Kantonslabor Basel-Stadt nach einer Untersuchung von Öllampen. In 2 von 27 Produkten fanden die Kontrolleure in den Dichtungsringen der Lampen krebserregendes Asbest. Beide Produkte stammten aus Fernost.
Asbest ist zwar verboten, wird aber nach wie vor verarbeitet. Das zeigte auch eine K-Tipp-Kampagne: Leser konnten verdächtige Produkte untersuchen lassen. Das Material wurde nicht nur in Öllampen, sondern auch in Thermosflaschen, Kachelofen- und Cheminée-Dichtungen, Bodenbelägen aus Kunststoff, Dachabdeckungen und Fassadenplatten gefunden.
Weiter überprüfte das Kantonslabor die Lampen auf deren Sicherheit. Fazit: 13 der 27 Produkte wiesen Mängel auf. Dabei handelte es sich vorwiegend um Bambusfackeln, in denen eine Öllampe eingebaut ist.
15. Oktober 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
