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Wer bei Swiss Idea Möbel bestellt, aber nicht erhalten hat, soll sich bis 10. Dezember an DHL wenden.
Für nicht gelieferte Möbel und Dienstleistungen fordern Kunden von der Möbelfirma Swiss Idea in Bülach ZH insgesamt knapp 800 000 Franken (siehe K-Tipp-Artikel «Swiss Idea: Abkassieren aber nichts liefern»).
Grösste Gläubigerin ist die Logistikfirma DHL mit über 430 000 Franken. DHL hatte die Möbel im Auftrag von Swiss Idea aus Asien in die Schweiz transportiert.
Weil die Möbelfirma ab Mitte Jahr aber nicht mehr zahlte, behielt DHL in der Schweiz zehn Schiffscontainer mit Möbeln als Faustpfand zurück.
Das Nachsehen hatten damit auch die vielen Kunden des Möbelhändlers. Für diese gab es bis heute keine Chance, an ihre ganz oder teilweise bezahlten Möbel zu kommen.
Jetzt zeichnet sich eine Wende ab: DHL hat dem K-Tipp mitgeteilt, die Käufer ausfindig zu machen, um mit diesen eine Lösung zu finden.
Geschädigte sollten sich deshalb bis zum 10. Dezember 2010 direkt an DHL wenden und ihr Zahlungsbelege, Kaufverträge und Korrespondenzen zustellen.
Adresse:
DHL Logistics AG
ACC/Fall Swiss Idea AG
St. Jakobs-Strasse 222
Postfach
4002 Basel
18. November 2010 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
