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Restaurants: Fleisch und Beilagen am häufigsten verkeimt

Kontrollen in Basler Restaurants zeigen: Fleisch und Beilagen sind oft mit Bakterien belastet. Bei jedem zweiten Betrieb bemängelten die Kontrolleure die Hygiene.

Restaurants: Fleisch und Beilagen am häufigsten verkeimt

Die Basler Lebensmittelkontrolleure überprüften auch im Jahr 2010 die Hygiene in Restaurants. Untersucht wurden dabei unter anderem Suppen, Salate, Reis, Teigwaren, Gemüse, Fleisch und Desserts auf Verderbniskeime, Fäkalkeime und Krankheitserreger.

Fazit: Jeder vierte kontrollierte Betrieb wurde beanstandet. Die bemängelten Speisen enthielten vorwiegend zu viele Verderbniskeime – waren also nicht mehr frisch. Das Kantonslabor fand aber auch Proben, die eine zu hohe Anzahl an Fäkalkeimen aufwiesen. Das bedeutet, dass die Hygieneregeln im Betrieb missachtet wurden. Und: In einigen Speisen steckten Staphylokokken. Diese Bakterien können eine Lebensmittelvergiftung auslösen.

Die Resultate im Detail:

  • Salate: Jede sechste Probe beanstandet, jeder fünfte Betrieb betroffen
  • Suppen und Saucen: Jede fünfte Probe beanstandet, jeder dritte Betrieb betroffen
  • Fleisch und Fisch: Jede dritte Probe beanstandet, jeder zweite Betrieb betroffen
  • Teigwaren, Reis, Gemüse: Jede dritte Probe beanstandet, jeder zweite Betrieb betroffen
  • Desserts: Jede neunte Probe beanstandet, jeder sechste Betrieb betroffen

Das Basler Kantonslabor betont in seinem Bericht, dass bei der Stichprobe bewusst Betriebe ausgewählt wurden, die schon in früheren Jahren negativ aufgefallen waren. Die Namen der betroffenen Betriebe hat das Labor wie immer nicht bekannt gegeben.

21. Dezember 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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