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Die UBS verlangt von Kunden mit ausländischem Wohnsitz 30 Franken mehr. Andere Banken verzichten auf diesen Zuschlag.
Anfang September 2010 liess die Grossbank UBS in der Zeitung «Der Bund» verlauten: Der Kontoführungspreis sei nicht abhängig vom Wohnort. Ab dem 1. April 2011 gilt diese Aussage nicht mehr: UBS-Kunden mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz und Liechtenstein müssen ab dann einen Aufpreis von 30 Franken für ein Konto zahlen.
Wer beispielsweise ein Privatkonto – mit Kontoauszug per Post – mit einem durchschnittlichen Jahresguthaben von 5000 Franken führt, zahlt statt wie bisher 84 Franken Kontogebühr neu 444 Franken – mehr als fünf Mal soviel. Wohlhabende Kunden mit einem Gesamtvermögen von über 50 000 Schweizer Franken zahlen keinen Zuschlag. Grenzgänger in den Nachbarländern zahlen keinen Zuschlag, wenn sie monatlich 500 Franken auf ihr Konto einzahlen.
Die UBS begründet die Gebühr mit Ihrem Mehraufwand bei grenzüberschreitenden Kundenbeziehungen.
Die Credit Suisse hat es der UBS im Juli 2010 vorgemacht: Sie verlangt seither einen Aufpreis von 40 Franken bis zu einem Gesamtvermögen von 1 Mio. Franken.
Eine kleine Umfrage bei zehn Banken zeigt: Für Schweizer Bankkunden im Ausland gibt es Auswege: Raiffeisenbanken, Bank Coop, Julius Bär und Postfinance verzichten beispielsweise ganz auf einen solchen fragwürdigen Zuschlag.
22. März 2011 | Bernhard Bircher, Redaktor K-Geld
Kommentare (1) |
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Als langjährige, treue Kunden der UBS sind wir sehr
enttäuscht von dieser Bank, die Kleinsparer nicht schätzt.
Mit einem Jahresguthaben von ca. CHF 5'000.00 jährlich CHF 360.00
ZUSÄTZLICH an Spesen zu verlangen und weniger als CHF 25.00 an
Zinsen zu geben ist fast schon lachhaft, und einfach
unbegreiflich.
