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Einige Stilltees enthalten Bockshornkleesamen. Die Samen waren die Ursache für die Infektionen mit dem EHEC-Bakterium. Wer jedoch den Tee richtig zubereitet, hat nichts zu befürchten.
Mitte Juli hat der Bund einen Einfuhrstopp für Bockshornkleesamen aus Ägypten verhängt. Laut deutschen Behörden waren solche Samen mit EHEC-Bakterien verseucht, was zu teils tödlichen Infektionen führte.
Diese Samen werden nicht nur zur Herstellung von Sprossen verwendet. Sie kommen in zahlreichen Lebensmitteln vor. So etwa in Gewürzmischungen, Käse- und Senfsorten, Nahrungsergänzungsmitteln und Stilltees.
Ein Anbieter von solchen Stilltees ist Weleda. Die Firma schreibt auf Anfrage, dass die Samen im Tee zwar aus Ägypten stammen, aber nicht «von den Lieferanten, deren Samen vom Markt genommen wurden». Zudem würden die Samen behandelt und kontrolliert. Und: Wer den Teebeutel mit kochendem Wasser übergiesse und in fünf Minuten ziehen lasse, töte so allfällige Bakterien ab.
Tipp: Auf der Website des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung sind weitere Informationen zu Lebensmitteln mit Bockshornkleesamen zu finden.
20. Juli 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
