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Flüsse und Seen weisen grösstenteils eine gute Wasserqualität auf. Wer einige Regeln beachtet, hat wenig zu befürchten.
Wenn es nach dem Baden im See juckt, brennt und prickelt oder sich gar Blasen bilden, waren vermutlich «Entenflöhe» am Werk. Diese Parasiten heissen im Fachbegriff Zerkarien und tummeln sich im flachen, unbewegten Wasser in Strandnähe, besonders in Gebieten, wo Wasservögel und –schnecken auftreten. Sie sind die Ursache für die Badedermatitis.
Zum Arzt muss man deswegen meistens nicht. Es reicht, die betroffenen Stellen zu kühlen und mit einer Creme gegen das Jucken einzureiben. Aber: Wer allfällige Blasen aufkratzt, riskiert eine Infektion.
Wer einige Tipps beim Baden befolgt, hat gute Chancen den Entenflöhen und anderen Kleinstlebewesen wie Salmonellen und andere Bakterien zu entkommen:
Viele Kantonslabors veröffentlichen im Internet Informationen zur Wasserqualität der Seen und Flüsse. Die Daten sind aber Momentaufnahmen. Starker Regen kann die Wasserqualität verschlechtern und unterhalb von Kläranlagen ist das Wasser oft mit Bakterien belastet. So fand etwa das Kantonslabor Basel-Land Salmonellen in der Birs.
Hier die Links mit den Angaben zur Badewasserqualität:
Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Bern, Glarus, Luzern, Neuenburg, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Thurgau, Uri, Waadt, Zug, Zürich.
27. Juli 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
