Volksinitiative: Die Bundesbetriebe sollen nicht Gewinn erwirtschaften, sondern den Bürgern einen guten und bezahlbaren Service bieten.

Viele Konsumenten sind mit Post und SBB unzufrieden. Das zeigt eine
repräsentative K-Tipp-Umfrage bei Bahn- und Postkunden. Sie bemängeln
die hohen Preise für Bahntickets, Postpäckli und Briefe. Auch
verschmutzte Züge und verkürzte Öffnungszeiten sorgen für Ärger.
Das soll sich ändern: Der K-Tipp lanciert zusammen mit den Zeitschriften Saldo, Bon à Savoir und Spendere Meglio die Volksinitiative «Pro Service public». Das Grundanliegen: Mehr Service statt Profit. Dem Bund soll es untersagt sein, mit zu hohen Post-, SBB- und Swisscom-Tarifen indirekt Steuern zu erheben. So lieferte etwa die Swisscom von 2007 bis 2010 über zwei Milliarden Franken an die Bundeskasse ab.
In der K-Tipp-Umfrage konnten sich die Konsumenten auch zu den Manager-Löhnen bei den Bundesbetrieben äussern. Fazit: Sie finden es falsch, dass diese zum Teil mehr als das Doppelte eines Bundesrates verdienen. Auch das will die Initiative ändern.
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