Hersteller bewerben ihr Wegwerfgeschirr mit Prädikaten wie «biologisch abbaubar» und «kompostierbar». Doch Geschirr aus Palmblättern und Zuckerrohrfasern ist nicht umweltschonender als Plastik.
Ich wollte mein Geld ökologisch sinnvoll anlegen und habe einen Nachhaltigkeitsfonds gekauft. Der Erdölkonzern BP steht hier auch auf der Anlageliste. Ist das korrekt?
Wer vor dem Fisch-Einkauf wissen möchte, ob es sich um einen nachhaltigen Fang handelt, kann sich ab sofort per Handy oder Computer darüber informieren.
Nachhaltigkeitsfonds versprechen verantwortungsvolle Investments. Doch solche Fonds investieren ihr Geld auch in Firmen, bei denen von Nachhaltigkeit wenig zu spüren ist.
Wer Ersparnisse mit gutem Gewissen anlegen will, muss nicht länger nur auf Aktien setzen. Die noch wenigen gemischten Fonds in diesem Segment investieren einen Teil in ökologisch und sozial «saubere» Obligationen.
Auf Dauer erfolgreich sind nur Firmen, die klug mit der Umwelt und den Menschen umgehen. In solche Unternehmen zu investieren ist deshalb auch für die Anleger profitabler, sagt Andrea Dinevski vom VZ VermögensZentrum.