In Japan sind viele Lebensmittel wegen der AKW-Katastrophe von Fukushima verstrahlt. Eine Stichprobe des Gesundheitstipp zeigt: Auch hier gelangen japanische Produkte in den Handel, die radioaktives Cäsium enthalten.
Es braucht keinen Störfall: Auch im Normalbetrieb geben AKW mit dem Kühlwasser «deutliche Radioaktivität» an die Flüsse ab. Dies zeigt eine Stichprobe des Gesundheitstipp. Forscher warnen: Auch die niedrigen Strahlen sind gefährlich.
Die Grenzwerte des Bundesamtes für Gesundheit für radioaktiv belastete Lebensmittel richten sich nach den Standards einer internationalen Organisation, die der Atomindustrie nahesteht.
Am Tag, als das Reaktorunglück in Fukushima zum Super-Gau erklärt wird, nehmen drei Redaktoren des K-Tipp an einer Besucherführung durch das AKW Gösgen SO teil. Fazit: Fukushima ist sehr, sehr weit weg.
Seit drei Wochen strömt radioaktiv belastete Luft aus Japan zu uns. Jetzt zeigt eine Messung des Gesundheitstipp: Auch im Regenwasser, das in Zürich und Bern niederging, ist radioaktives Jod. Fachleute kritisieren das Vorgehen der Behörden.
Radon ist gefährlich. Das radioaktive Gas verursacht Lungenkrebs. Doch in der Schweiz gilt für Wohnräume ein längst überholter, viel zu hoher Grenzwert.