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nfach den Produzenten und Importeuren entgegen", emp?rt sich Vollmer.
BAG-Vizedirektor Urs Klemm widerspricht dem nicht: "Die Werte tragen zum Abbau technischer Handelshemmnisse bei, aber sie garantieren auch den pr?ven-
tiven Gesundheitsschutz." Klemm will die neuen Grenzwerte nicht als "Persilschein" verstanden wissen. Christof Dietler, Gesch?ftsf?hrer von Bio Suisse, setzt ein ?kologisches Fragezeichen: "Die h?heren Grenzwerte k?nnten als falsches Signal verstanden werden."
Nitrat sei auch ein Zeichen von nicht sachgem?sser Bewirtschaftung. Dietler: "Der Gebrauch von D?ngemitteln spiegelt sich im Nitratwert. Es d?rfen f?r die Produktion unter keinen Umst?nden die falschen Schl?sse gezogen werden."
BAG wirbt f?r einen h?heren Gem?se- und Fr?chtekonsum
Mit einer Werbekampagne will das BAG die Bev?lkerung dazu bringen, mehr und saisongerechter Gem?se und Fr?chte zu konsumieren. Damit bringt das Bundesamt noch mehr Mist auf die Felder der Gem?seproduzenten. "Das w?re eine gewisse Entsch?digung f?r die durch das ‹Nitratgespenst› erlittenen Einkommenseinbussen", kommentiert Peter M?rki, Vertreter der Gem?seproduzenten, das Vorhaben.
Gem?se ist zweifelsohne gesund. Das sieht auch der Arzt Bernhard Aufdereggen so. Eine Kampagne, die zu mehr Gem?sekonsum animiert, sei durchaus sinnvoll. "Aber", so Aufdereggen, "deswegen muss Gem?se nicht mehr Nitrat enthalten."
J
16. Februar 2000
