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«Dogs of the Dow» heissen jene zehn Blue Chips des Dow Jones Industrial, die die höchsten Dividendenrenditen abwerfen. Die Dividendenrendite sagt aus, wie hoch die Dividende gemessen am Aktienkurs ist (Dividende geteilt durch Aktienkurs mal hundert). Als Hunde verschmäht werden sie deswegen, weil eine hohe Dividendenrendite ein Hinweis dafür ist, dass die Aktie (zu) niedrig bewertet ist. Ein findiger Amerikaner merkte, dass diese Titel über Jahre eine sehr gute Performance aufwiesen, und entwickelte die so genannte «Dogs-of-the-Dow»-Strategie: Man investiert einen gleich hohen Betrag in alle zehn «Dogs». Nach einem Jahr, jeweils am selben Stichtag, ist das Portfolio entsprechend der aktuellen Rangliste umzuschichten. Zurzeit (per 12.10.) hat Eastman Kodak mit einer Dividendenrendite von 4,96 Prozent die (Hunde-) Nase vorn, gefolgt von Philip Morris (4,58 Prozent) und General Motors (4,53 Prozent). Über die letzten neun Jahre warfen die «Dogs of the Dow» eine Jahres-Durchschnittsrendite von satten 17,2 Prozent ab. Eine Strategie, die auf dem Schweizer Markt nicht funktionieren würde. Mehr Infos unter www.dogsofthedow.com
01. Oktober 2001
