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Online-Broker unterscheiden sich nicht bloss bei den Gebühren massiv. Auch die Zinsen auf Cash-Guthaben oder Lombard-Krediten differieren von Anbieter zu Anbieter stark. K-Geld hat die Konditionen verglichen.
Wer die Zinssätze vergleicht, welche die verschiedenen Online-Broker auf den Kunden-Guthaben vergüten, kann kaum glauben, dass die Konditionen in ein und demselben Markt so stark voneinander abweichen. Auf Frankenbeträge zahlen einzelne Online-Broker - also Unternehmen, bei denen via Internet Aktien gehandelt werden können - wie zum Beispiel Youtrade oder BKB-Easy-Trading 0,25 Prozent Zins. Die Redsafe-Bank dagegen vergütet sechsmal mehr, nämlich 1,5 Prozent Zins.
Noch extremer sind die Unterschiede bei den Euro- und den US-Dollar-Konten, die viele Kunden der Online-Broker benutzen, weil sie Wertschriften in Euro oder Dollar kaufen und verkaufen. Die miesesten Zinskonditionen für Euro-Beträge - nämlich null Zins - bieten Swissquote, Yellowtrade und esider. Consors schreibt auf Euros zurzeit 1,63 Prozent gut, und bei der Redsafe-Bank gibt es 1,5 Prozent.
In der Regel muss mit noch schlechteren Bedingungen vorlieb nehmen, wer US-Dollars beim Online-Broker flüssig liegen lässt. Bei den meisten Anbietern erhält man auf seinen Dollar-Guthaben gar keinen Zins.
Nur Consors und die Redsafe-Bank vergüten Zinsen auf den US-Dollar, Consors zahlt zurzeit 0,88 Prozent, die Redsafe-Bank ist grosszügiger und schreibt 1,5 Prozent Zins gut.
Manche, jedoch nicht alle Online-Broker sind bereit, gegen Verpfändung der im Depot liegenden Wertschriften einen Lombard-Kredit zur Verfügung zu stellen.
Besonders attraktiv ist auch bei den Lombard-Krediten die Redsafe-Bank. Lombard-Kredite in Franken kosten bei redsafe.com nur gerade 3,75 Prozent, Youtrade verlangt dagegen 5 Prozent und Consors 5,25 Prozent. Für Euros oder Dollars müssen höhere Lombard-Sätze bezahlt werden, doch die Rangliste bleibt sich gleich. Redsafe macht den besten Preis.
(rk/mb)
01. April 2002
