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Artikel | K-Geld 1/2003

Anlagebetrügertritt Zuchthausstrafe an

K-Geld hat den Fall eines Anlagebetrügers vor einem Jahr aufgedeckt. Am 1. Februar 2003 hat der ehemalige Chefder Firma Sunvest AG seine dreieinhalbjährige Zuchthausstrafe angetreten.

Sagenhafte Renditen hatte der selbst ernannte Börsenguru und als Anlagebetrüger entlarvte x (Name der Redaktion bekannt) gutgläubigen Kleinanlegern versprochen. Rund 400 Personen vertrauten ihm ihr Erspartes an und kauften Anteilsscheine seiner Oltener Firma Sunvest - im Wert von rund 2,5 Millionen Franken.



Als eine Kundin ihre «Wertpapiere» verkaufen wollte und mit Schrecken feststellte, dass sie über 95 Prozent an Wert verloren hatten, wandte sie sich an K-Geld. Unter dem Titel «Achtung: Finanzhai auf Kundenjagd» (6/01) deckte K-Geld die betrügerischen Geschäfte von x auf. Nur wenige Tage nach der Publikation des Artikels verhafteten die Solothurner Untersuchungsbehörden x.



Ein ganzes Jahr lang sass der gelernte Spengler und Dachdecker in Untersuchungshaft. Der aus dem Wallis stammende x wird dringend verdächtigt, mit seiner Firma Sunvest diverse Delikte begangen zu haben: Betrug, Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung sowie Urkundenfälschung. Die Ermittlungen des Solothurner Untersuchungsgerichts für Wirtschaftsdelikte sind noch immer nicht abgeschlossen. Mit einer Anklageerhebung ist laut Untersuchungsrichter Rolf von Felten gegen Mitte, spätestens Ende 2003 zu rechnen.



Bereits vor einem Jahr stand x wegen Betrugs und Veruntreuung vor einem Strafgericht - aber im Wallis. Das Urteil: dreieinhalb Jahre Zuchthaus. Das Urteil ist nun rechtskräftig. Seit 1. Februar 2003 sitzt der Betrüger seine dreieinhalbjährige Zuchthausstrafe ab.



Vorerst bleibt x dennoch im Untersuchungsgefängnis in Solothurn untergebracht. Der Untersuchungsrichter braucht ihn noch für Einvernahmen.

31. Januar 2003


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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