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Langjährige K-Tipp-Leser erinnern sich an Oskar Gärtner. Er hat Arbeit-Suchende mit einem fiesen Trick übers Ohr gehauen. Er bot ihnen an, in Heimarbeit Spiegel mit Lämpchen zu fertigen, verlangte dafür aber 300 Franken Vorauskasse.
Im Oktober 1994 schilderte der K-Tipp, wie seine Opfer ihre 300 Franken verloren - mit der angekündigten Heimarbeit aber keinen Rappen verdienten, weil es unmöglich war, die gestellten Bedingungen zu erfüllen.
Nun ist Gärtner wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er müsste zwar den Opfern das Geld zurückgeben, hat aber hohe Schulden.
Fazit: Heimarbeit ist ein Tummelfeld für Schlawiner - und Betrüger, wie sich an diesem Fall zeigt. Zahlen Sie also nie Geld im Voraus ein!
(em)
21. Mai 2003
