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Die deutsche Chemie-Ingenieurin Siegrun Mohring hat 60 Biersorten auf ihren Gehalt an Fuselalkohol untersucht; dieser Stoff entsteht beim Gärprozess und sorgt neben einem süffigen Aroma auch für den gefürchteten Kater am Tag danach. Vor allem Liebhaber von Weizenbier sollten beim Trinken nichts überstürzen: Mohring entdeckte im Weizenbräu bis zu 160 Milligramm Fuselalkohol pro Liter - teils doppelt so viel wie in einem konventionellen Bier. Nur: Das ist immer noch die Hälfte weniger als in einem Liter Rotwein, und dieselbe Menge Schnaps enthält meistens über 2000 Milligramm Fuselalkohol.
Beruhigendes Fazit von Heinz-Michael Anger von der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin: «Wer sich psychisch fit fühlt und aufs Mittagessen nicht verzichtet hat, dem brummt der Kopf nicht nach ein, zwei Feierabendbierchen.»
ro
25. Juni 2003
