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Weltweit Bargeld in zehn Minuten. Mit diesem Slogan wirbt die global tätige Firma Western Union um Kunden. Anders bei Olaf Smith aus Zürich, als er seinem 15-jährigen Sohn in Belgien über die Western-Union-Partnerin Postfinance 230 Franken überweisen wollte: Smith junior wurde am Schalter beschieden, er sei drei Jahre zu jung, um ans Geld zu gelangen. So musste eilends eine ältere Kontaktperson gesucht und der Auftrag entsprechend geändert werden. Aus zehn Minuten wurden zwei Tage.
Damit nicht genug: Neben der Überweisungstaxe von 12 Franken belastete die Postfinance Olaf Smith 15 Franken für «Nachforschungen», obwohl in den Geschäftsbedingungen von Western Union jeglicher Hinweis auf eine Alterslimite fehlt. Smith reklamierte und erhielt 27 Franken zurück.
kk
19. Januar 2005
