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Artikel | K-Geld 1/2006

Die Hinterbliebenen gut absichern

Die Prämien von Todesfallrisiko-Versicherungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter deutlich. Bei identischen Leistungen.

Eine Todesfallrisiko-Police sichert Hinterbliebene finanziell ab. Stirbt der Versicherte innerhalb der Vertragsdauer, erhält der Begünstigte die vereinbarte Todesfallsumme.

Der Versicherte kann Todesfallsumme und Laufzeit der Police nach Bedarf festlegen. Die Prämien sind in erster Linie abhängig von der Höhe der Todesfallsumme, vom Alter und Geschlecht des Versicherten und von der Laufzeit.

Angehörige einer Risikogruppe wie Raucher zahlen bei einigen Gesellschaften höhere Prämien. Raucher wählen im Gegensatz zu Nichtrauchern deshalb mit Vorteil einen Anbieter, der die Höhe der Prämie nicht vom Rauchverhalten abhängig macht.


Jedes Jahr ein Zwanzigstel weniger

Ein 35-jähriger Nichtraucher zahlt für eine Todesfallsumme, die während 20 Jahren konstant Fr. 200 000.- beträgt, bei der Vaudoise netto Fr. 562.- pro Jahr, bei der Groupe Mutuel jedoch Fr. 844.- (siehe Tabelle).

Günstiger ist eine Todesfallrisiko-Versicherung mit abnehmender Todesfallsumme. Hier verringert sich die im Todesfall ausbezahlte Summe jährlich um einen fixen Betrag, bei einer Laufzeit von 20 Jahren jedes Jahr um einen Zwanzigstel.


Überschüsse gibt es oft erst ab dem zweiten Jahr

Den 35-jährigen Nichtraucher kostet diese Variante bei der Mobiliar Fr. 340.- pro Jahr, bei der Winterthur über Fr. 500.-. Bei den hier genannten Prämien handelt es sich um Nettoprämien, also um Bruttoprämien abzüglich der prognostizierten Überschüsse. Die Überschüsse sind jedoch nicht garantiert.

Etliche Gesellschaften gewähren erst ab dem zweiten Jahr Überschüsse. Die Bruttoprämie ist die maximal zu bezahlende Prämie.

01. Februar 2006 | Philipp Lütscher


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