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K-Geld liess sich von 30 Verkehrsvereinen ein verlängertes Skiwochenende offerieren. Resultat: Nur zwölf Tourismusbüros schrieben zurück, und Schweizer Hotels sind konkurrenzfähig.
Gesucht: ein Viersternehotel für ein verlängertes Skiwochenende vom 2. bis 5. März für zwei Personen, mit Halbpension und Ski-Abo für vier Tage.
K-Geld hat Mitte Dezember mit 30 Verkehrsvereinen per E-Mail Kontakt aufgenommen und um entsprechende Angebote gebeten. Angefragt wurden 18 Verkehrsvereine in der Schweiz, sieben in Österreich, drei in Frankreich und zwei im Südtirol.
Obwohl die Anfrage zweieinhalb Monate im Voraus erfolgte, machten nur 12 der 30 Verkehrsvereine ein passendes, an den gewünschten Daten verfügbares Angebot.
Aus Lenk, Gröden, Chamonix und Les Saisies kam keine Antwort. Saas-Fee, Sölden und Lech erteilten eine Absage, weil in der Hochsaison nur Wochenangebote erhältlich seien. Grindelwald, Zermatt, Toggenburg, Bad Gastein, Obergurgl und Meribel offerierten wegen bereits ausgebuchter Häuser Alternativdaten.
Meiringen und Adelboden hatten lediglich Dreisternehäuser zur Auswahl. Und Engelberg, Flims/Laax sowie Savognin machten trotz unmissverständlicher Anfrage nur Angebote für Zimmer mit Frühstück.
Von den restlichen zwölf Verkehrsvereinen haben nur Ischgl, Schruns und Arosa die Preise des Ski-Abonnements erwähnt - bei den anderen Angeboten musste dieser Preis eigens auf der Website herausgesucht und hinzugerechnet werden.
Die vier Sterne leuchten nicht immer gleich hell
Fazit: Zwar ist das preisgünstigste Viersternehaus zum gewünschten Datum in Österreich zu finden, doch die Schweizer Angebote können insgesamt mit jenen der Nachbarländer mithalten - vor allem, wenn man Zeit und Kosten für die weitere Anreise berücksichtigt. Die meisten Angebote liegen in der Bandbreite von 1300 bis 1700 Franken, ob in der Schweiz oder im benachbarten Ausland.
Bei länderübergreifenden Hotelvergleichen gilt es zu berücksichtigen, dass die Kategorisierung nach Sternen aufgrund unterschiedlicher Kriterien erfolgt. Sogar in der Schweiz sind vier Sterne nicht gleich vier Sterne. In Davos zum Beispiel wird die Viersternekategorie im internen Gebrauch mit a) und b) nochmals aufgeteilt.
Beim Vergleich der Angebote lohnt es sich, den Beschrieb der Hotelleistungen zu studieren: Wie attraktiv ist die Lage? Sind Zusatzleistungen wie Wellness-Einrichtungen inbegriffen? Wie komfortabel sind die Zimmer?
Flexibilität zahlt sich aus
Auf den Websites einzelner Skistationen sowie auf der Homepage von Schweiz Tourismus, unter www. myswitzerland.com, finden sich immer wieder Sonderangebote - vor allem für Kurzentschlossene sowie für die Zwischen- und die Nachsaison.
Zahlreiche Spezial- und Last-Minute-Angebote sind auch auf www.tirol.at zu finden.
01. Februar 2006 | Gregor Waser
