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In den Läden sieht man jetzt spezielle Winter-Sonnencremen. Muss man fürs Skifahren wirklich eine andere Creme kaufen als für die Sommerferien?
Ja. Beim Skifahren ist die Haut gleich einer dreifachen Belastung ausgesetzt: Erstens ist die UV-Strahlung extrem stark, weil der Schnee das Licht reflektiert. Zweitens kann es in den Bergen bis zu minus 20 Grad kalt werden. Und drittens ist so kalte Luft auch besonders trocken.
Kommen diese drei Faktoren zusammen, schützt eine Sommer-Sonnencreme oft zu wenig. Viele Winter-Cremen enthalten dagegen als zusätzlichen Schutz Bienenwachs, hautpflegende Öle und Vitamine. Besonders die Lippen sollten Sie gut eincremen, denn sie enthalten weder Pigmente noch Hornschichten, um sich vor der Sonne zu schützen.
Wem eine Winter-Sonnencreme zu teuer ist, der kann zuerst eine normale Sonnencreme und darüber eine einfache Fettsalbe auftragen. Diese schützt vor Austrocknen und Kälte zugleich. Sie müssen die Fettsalbe aber abwaschen, wenn Sie wieder an die Wärme kommen. Sonst kommt es zu einem Wärmestau. Dieser tut der Haut nicht gut.
(Me)
15. Februar 2006
