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Die Antibabypille kann Migräne auslösen. Oft hilft es betroffenen Frauen, auf andere Produkte zu wechseln.
Viele Migränepatientinnen leiden während der Menstruation an besonders heftigen Migräneattacken. Ursache sind hormonelle Schwankungen.
Doch was viele nicht wissen: Auch die Antibabypille kann Migräne auslösen. Zwar leiden einige Frauen dank der Pille weniger an Migräne, bei anderen verstärken sich aber die Attacken. Die normale Pille versorgt den Körper drei Wochen lang mit dem Hormon Östrogen. Dann folgt eine Woche Pause. Fachleute vermuten, dass die rasche Abnahme von Östrogen im Körper eine Migräneattacke auslösen kann. Die Basler Frauenärztin Lilian Saemann empfiehlt betroffenen Frauen, eine Alternative zu versuchen:
- Einen Wechsel zur Minipille. Sie enthält keine Östrogene.
- Die herkömmliche Pille drei Monate lang ohne Pause einnehmen.
- Während der Pillenpause ein Östrogen-Gel einsetzen. Es kann die Migräne lindern.
- Ohne Hormone verhüten (Kondom, Spirale usw.).
Silke Schmitt, beratende Ärztin des Gesundheitstipp, empfiehlt zudem: Führen Sie ein Migräne-Tagebuch, um festzustellen, an welchen Tagen Attacken auftreten. Danach das weitere Vorgehen mit dem Arzt besprechen.
(che)
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15. März 2006
