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Der US-Pharmamulti Pfizer legt ein miserables Verhalten an den Tag. Das ergab ein Ethik-Test, den europäische Konsumentenorganisationen mit Unterstützung der Europäischen Kommission durchführen liessen. 16 grosse Pharmakonzerne wurden auf ihre Unternehmensethik geprüft. Dabei landete der US-Multi auf dem zweitletzten Platz. Bewertet wurde unter anderem das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen bei der Medikamenteneinnahme. Hier hält Pfizer den Negativrekord: Zwischen 2000 und 2005 musste die Firma acht Medikamente vom Markt nehmen.
Auch für die Marketingmethoden gab es schlechte Noten. Pfizer fällt in der Schweiz immer wieder mit aufdringlicher Werbung auf, mit welcher der Konzern versucht, das Werbeverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel zu umgehen. Beispiel: Die Plakate zum Thema Reizblase, die indirekt für das Pfizer-Medikament Detrusitol warben (saldo 19/05).
cg
12. April 2006
