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Artikel | K-Geld 4/2006

Geldmarktfonds: Auf Spesen achten

Viele Anleger sind nach den jüngsten Tauchern an den Börsen verunsichert und parkieren ihr Vermögen in Geldmarktfonds. Ein Blick auf die Gebühren lohnt sich.

Noch vor wenigen Monaten stiessen Geldmarktfonds wegen der rekordtiefen Zinsen kaum auf Interesse. Mit jedem Zinsschritt der Notenbanken gewinnen sie aber an Attraktivität. Die Nachfrage nach solchen Fonds ist in den letzten Wochen und Monaten stark gestiegen.

Geldmarktfonds sind eine der wenigen Möglichkeiten, mit der Anleger von steigenden Zinsen pro?tieren können. Diese Fonds legen das Fondsvermögen in so genannten Festgeldern an. Das sind von den Banken angebotene Anlagen mit einem ?xen Zinssatz und einer kurzen Laufzeit von meist weniger als sechs Monaten.
Bei Geldmarktfonds fallen die Gebühren wegen der tiefen Rendite ungleich mehr ins Gewicht als beispielsweise bei Aktienfonds. Geldmarktfonds unterscheiden sich zudem kaum in ihrer Strategie. Der Spielraum für eine überdurchschnittliche Performance ist minim. Hohe Verwaltungsgebühren rechtfertigen sich nicht.

Von allen in der Schweiz zugelassenen Geldmarktfonds in Schweizer Franken hat der Pictet CHF Liquidity mit 0,07 Prozent die tiefsten jährlichen Verwaltungsgebühren (siehe Tabelle). Er rangiert auch bei der Performance im Fünfjahresvergleich an erster Stelle.

Aber nicht nur die Verwaltungsgebühr drückt auf die Performance. Viele Banken verlangen beim Fondskauf noch einen Ausgabeaufschlag.

Fazit: Kaufen Sie Geldmarktfonds mit tiefen Verwaltungsspesen, und wählen Sie eine Bank, die keinen Ausgabeaufschlag verrechnet.

30. August 2006 | Philipp Lütscher


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Geldmarktfonds: Auf Spesen achten
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Das ist Unsinn. Beim Kauf von leeren CDs und DVDs ist die Gebühr schon enthalten.
Richtig so. Damit werden Künstler unterstützt.
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