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Dass Ballaststoffe die Verdauung fördern, ist bekannt. Neu hingegen ist die Erklärung, die Forscher aus den USA und Japan dafür liefern: Tests hätten gezeigt, dass die fasrigen und harten Ballaststoffe auf dem Weg durch den Verdauungstrakt an den Darm- und Magenwänden zerren und reissen. In den Zellen der Schleimhäute entstünden dadurch kleine Risse und Löcher. Um diese Wunden zu heilen, sonderten die Zellen grosse Mengen Schleim ab, der für eine erhöhte Gleitfähigkeit sorgt.
Weiter fanden die Forscher heraus, dass die Schleimhautzellen durch das Raspeln der Ballaststoffe nur knapp eine Woche alt werden, was zu einer ständigen Erneuerung der Schleimhäute führt. Wer viele Ballaststoffe isst, hat aber nichts zu befürchten: Die Forscher halten eine Überbeanspruchung der Darmwände für unwahrscheinlich.
sr
13. September 2006
