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Zimt gilt zwar als nützliche Arzneipflanze. Bei hoher Dosis kanns aber kritisch werden.
Es ist erwiesen: Zimt regt Appetit und Verdauung an. Zudem senkt das Gewürz Blutzucker und Cholesterinspiegel. Neu ist: «Bei hohen tägliche Mengen von Zimt kann ein Gesundheitsrisiko nicht ausgeschlossen werden.» Dies erklärt das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).
Hintergrund: Der natürliche Aromastoff Cumarin kommt in einigen Zimtarten in erhöhter Konzentration vor. Cumarin kann laut BfR die Leber schädigen.
In Tierexperimenten zeigte sich weiter, dass Cumarin Tumoren auslösen kann.
Cassia-Zimt: Nichts für Kinder
Zimt wird nicht nur in Pulverform verkauft - z. B. in Gebäck. Es gibt auch zimthaltige Nahrungsergänzungsmittel. Und hier liegt laut BfR das Hauptproblem: Im Vergleich zum hochwertigen Ceylon-Zimt enthält der in der Industrie meist verwendete Cassia-Zimt wesentlich mehr Cumarin. Der Tipp der BfR-Experten: Möglichst wenig Zimtpulver verwenden und Kindern keine solchen Ergänzungsmittel geben.
(arb)
04. Oktober 2006
