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Wer mit dem Ding namens Heatbar Zigaretten raucht, sieht - vornehm ausgedrückt - nicht gerade vorteilhaft aus. Entsprechend umständlich wirbt auch Hersteller Philip Morris für das neue Gerät: «Der Unterschied ist um Sie herum.» Wie das? Bei Heatbar wird ein spezieller Glimmstängel in einer Elektroheizung geraucht. Für den Raucher selbst ist das nicht gesünder als der Zug aus einer herkömmlichen Zigarette. Dafür sollen die Menschen im Umfeld des Qualmers weniger Giftstoffe abbekommen. Denn das System heizt die Zigarette im geschlossenen Induktionsofen auf, wodurch kein Rauch freigesetzt wird.
Das funktioniert - solange der Heatbar-User nicht ausatmet! Eigentlich nicht viel anders als beim normalen Rauchen. Ausser, dass man sich zum Gespött aller Anwesenden macht. Und dafür auch noch kräftig bezahlt: Heatbar kostet satte 300 Franken. Fazit: Ab in den Aschenbecher.
pt
11. Oktober 2006
