|
(0) |
Wer in einem Zecken-Risikogebiet wohnt und sich gegen die von diesen Tieren übertragene Hirnhautentzündung (FSME) impfen lassen möchte, sollte dies in der kalten Jahreszeit tun.
Denn für eine vollständige Impfung sind drei Dosen notwendig, die in unterschiedlichen Zeitabständen verabreicht werden müssen: Die zweite Dose wird nach 1 bis 3 Monaten gespritzt. Mit dieser erreicht man eine Immunität von 95 Prozent. So ist der Betroffene für die Zeckensaison, die je nach Temperatur bereits im Februar beginnen kann, gut geschützt. Die dritte Dose bekommt man je nach Impfstoff nach 5 bis 12 Monaten.
Eine Auflistung der Risikogebiete sowie weitere Informationen findet man unter www.bag.admin.ch (Themen, Krankheiten). Gegen die andere von der Zecke übertragene Krankheit, die Borreliose, gibt es keine Impfung. Sie muss mit Antibiotika behandelt werden.
sch
06. Dezember 2006
