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Wer sich im Alter einsam fühlt, hat ein höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Das fanden Forscher des Rush University Medical Center in Chicago heraus. Sie hatten vier Jahre lang 823 Senioren untersucht. Diese mussten auf einer Skala angeben, wie einsam sie sich fühlten. 76 von ihnen erkrankten in dieser Zeit an Alzheimer. So fanden die Wissenschafter heraus, dass das Alzheimer-Risiko mit jedem Punkt auf der Skala deutlich stieg.
Laut Alzheimer-Experte Albert Wettstein, Chefarzt des Stadtärztlichen Diensts Zürich, wirken gute Beziehungen zu Partner, Familie und Freunden präventiv gegenüber Demenz: «Beziehungsarbeit ist intellektuelle Schwerstarbeit. Das wirkt dem Abbau der Hirnleistung entgegen.»
eb
21. Februar 2007
