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Bisher konnten sich die Bewohner der Ostschweizer Kantone von April bis September per SMS über die aktuelle Ozonbelastung informieren. Gemäss Ostluft-Geschäftsleiter Hansjörg Sommer wird dieser Dienst nun eingestellt. «Die Nachfrage war schlicht zu klein», lautet seine Begründung. Man habe maximal 21 Abfragen pro Tag gehabt. Markus Camenzind vom Lufthygieneamt beider Basel bedauert das: «Es wäre gut, wenn man solche Dienste flächendeckend anbieten könnte.»
Ausgebaut wurden die SMS-Warndienste in der Nordwest- und Zentralschweiz: Dort kann man seit diesem Winter neben den Ozon- auch die lokalen Feinstaubwerte per SMS abfragen. Das Angebot gilt für die Kantone Aargau, beide Basel, Bern, Luzern, Nid- und Obwalden, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri und Zug. Wer zum Beispiel den Aargauer Feinstaubwert wissen will, schickt ein SMS mit «PM10 AG» an die Nummer 20120. Die Ozonwerte werden ab April erfasst. Ein Solothurner muss dann ein SMS mit «Ozon SO» an dieselbe Nummer schicken. Pro SMS werden 30 Rappen verrechnet.
fis
07. März 2007
