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Artikel | K-Tipp 6/2007

Läufer in der Warteschlange

Wer seine Polar-Uhr einschickt für einen Batteriewechsel, muss mehrere Wochen warten.

Zum Start der Laufsaison können Besitzer einer Pulsuhr von Polar nur hoffen, dass ihr Gerät nicht den Geist aufgibt. Die Firma benötigt nämlich zurzeit mehrerere Wochen für alle Serviceleistungen - egal ob es sich nur um einen simplen Batteriewechsel oder um eine aufwändige Reparatur handelt.

Seit sie sich von der Schweizer Vertriebsfirma getrennt hat, gehts bei Polar drunter und drüber. «Wir wurden regelrecht überrumpelt», heisst es dort. Gegen 1000 Geräte seien in der Warteschlange. Doch man verspricht Besserung: In Zukunft wolle man die Kunden wieder innerhalb von drei, vier Tagen bedienen. Besonders ärgerlich: Polar hält es nicht für nötig, die Sportler über die langen Wartezeiten zu informieren.

Der K-Tipp rät: Für einen Batteriewechsel und für einfache Reparaturarbeiten einen der zehn Servicepartner aufsuchen. Dort dauert der Batteriewechsel in der Regel nur eine Stunde, Gehäuse werden innerhalb eines halben Tages ersetzt. Adressen von Servicestellen gibt es unter www.polar.ch; die Adressliste kann auch beim K-Tipp bestellt werden (frankiertes C5-/C6-Couvert beilegen).

(ruf)



Modelle für Einsteiger und Profis

Überlegen Sie sich vor dem Kauf, über welche Funktionen Ihr Pulsmesser verfügen soll. Achtung: Je mehr ein Gerät kann, desto komplizierter ist es in der Anwendung.

Die wichtigsten Punkte:
- Für welche Sportart wird das Pulsmessgerät benutzt? Lauftraining, Walking, Bergwandern, Rad oder Fitness.
- Worüber soll das Gerät Auskunft geben? Zwischenzeiten, Distanz, Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit, Schrittfrequenz und Standort.
- Kosten? Einsteigermodelle sind schon unter 100 Franken erhältlich, bei Top-Geräten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich zudem über die Folgekosten informieren (Batteriewechsel).
Neuheiten auf dem Markt:
«Nike+» übermittelt die Daten während des Trainings auf den iPod Nano. Beim Modell «Fusion» (Adidas/Polar) sind der Herzfrequenz-Messer und der Laufsensor in Laufshirt und Schuh integriert. Nachteil: Beide Systeme sind sehr teuer.

28. März 2007


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