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Laut Tchibo darf man bestellte Ware retournieren. Eine Kundin machte das - und wird nun nicht mehr beliefert.
Brigitte Hug aus Kreuzlingen TG bestellte regelmässig Artikel bei Tchibo. Kürzlich erhielt sie statt einer Vase einen Brief: «Wir müssen annehmen, dass wir Ihre Erwartungen in der Vergangenheit nicht erfüllen konnten, denn Sie sendeten dauerhaft einen überwiegenden Teil der Ware an uns zurück.» Man beliefere Kunden mit einer «aussergewöhnlich hohen Retourenquote» nicht mehr. Hug: «Ich dachte, es sei erlaubt, Ware zu retournieren.»
Tatsächlich räumt Tchibo den Kunden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ein Umtausch- und Rückgaberecht ein. Man darf alle Artikel «ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt uneingeschränkt und kostenlos zurücksenden». In Ausnahmefällen entscheide man sich dazu, einen Kunden nicht mehr zu beliefern, heisst es bei Tchibo. Der Grund: Durch viele Retouren entstünden hohe Kosten.
Brigitte Hug ist mehr als verärgert. Sie habe, sagt sie, den Grossteil der bestellten Ware behalten und stets prompt bezahlt.
(ohm)
11. April 2007
