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Der Rat eines britischen Forschers tönt seltsam: «Vielleicht sollten wir daran denken, mehr Zeit im Dreck zu spielen.» Natürlich empfiehlt er dies nicht ohne Grund. Zusammen mit anderen Wissenschaftern stellte er nämlich fest, dass sich die Stimmung von Lungenkrebspatienten verbesserte, nachdem sie einem Bakterium ausgesetzt waren, das typischerweise im Boden vorkommt.
Ihre Beobachtung überprüften die Forscher an Mäusen. Und tatsächlich: Die Nager, die mit dem «Dreckbakterium» behandelt wurden, schütteten grössere Mengen an Serotonin aus. Dieses Glückshormon steuert beim Menschen den Gemütszustand.
sb
18. April 2007
