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Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert die Produktion körpereigener Substanzen im Dickdarm, die dort schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen abtöten können. Diese Erkenntnis eines Forscherteams der Universität Würzburg macht Hoffnung für die Vorbeugung und Behandlung infektiöser Darmerkrankungen.
Bestimmte Abbauprodukte von Ballaststoffen wie zum Beispiel Buttersäure regen die Dickdarmschleimhaut an, die antimikrobiell wirkenden Peptide herzustellen. Peptide sind kleine Eiweissstoffe, die zum Immunsystem gehören und bei Menschen, Tieren und Pflanzen vorkommen. Gute Ballaststoff-Lieferanten sind zum Beispiel Vollkornbrot, Müesli mit Nüssen, Leinsamen, Kartoffeln, Vollkornreis, Rüebli, Nüsslisalat, Erdbeeren oder Haselnusskerne.
sch
02. Mai 2007
