|
(0) |
Wer Verwandte und Bekannte in fernen Ländern besucht, erkrankt öfter an Malaria oder Hepatitis als Touristen ohne persönliche Kontakte im Reiseland. Dies fanden Forscher der Uni Zürich heraus, die Krankengeschichten von 451 Patienten der infektionsmedizinischen Ambulanz des Zürcher Unispitals analysierten.
Die höhere Infektionsrate führen die Forscher auf mangelnde Gesundheitsvorsorge zurück. So informierten sich nur 18 Prozent der Reisenden mit persönlichen Kontakten vor der Abreise über Gesundheitsrisiken, während sich 65 Prozent der «normalen» Touristen vorbereiteten.
eb
30. Mai 2007
