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Kinder, die im Sommer gezeugt wurden, sind in der Schule weniger gut als Kinder, die anderen Jahreszeiten entstammen. Das zeigt sich in den Fächern Mathematik und Sprachen. Dies haben US-amerikanische Wissenschafter herausgefunden. Die Forscher werteten die schulischen Leistungen von 1,7 Millionen Schülern im US-Bundesstaat Indiana aus und setzten die Resultate mit dem Zeugungsmonat in Verbindung. Dabei zeigten Kinder, die zwischen Juni und August gezeugt wurden, die grössten Schulschwierigkeiten.
Eine mögliche Erklärung der Wissenschafter: Der saisonal schwankende Einsatz von Pestiziden und Dünger. Diese Stoffe könnten übers Trinkwasser den Hormonhaushalt der Mutter und damit die Gehirnentwicklung des Ungeborenen beeinflussen, erklären die Forscher.
sb
30. Mai 2007
