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Artikel | saldo 11/2007

Parship: Versteckte Vertragsverlängerung

Der Online-Partnervermittler Parship.ch verärgert Kunden. Mehrere Personen beschwerten sich in der letzten Zeit bei der saldo-Rechtsberatung darüber, dass Parship.ch kostenpflichtige Verträge gegen ihren Willen um die bisherige Laufzeit verlängerte. Begründung: Die Kunden hätten sieben Tage vor Ablauf des Vertrags kündigen müssen. So stehe es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Der St. Galler Rechtsprofessor Ivo Schwander hält diese Praxis für heikel: Aufgrund des Schweizer Rechts könne «der Vermittlervertrag jederzeit entschädigungslos gekündigt werden». Eine automatische Vertragsverlängerung werde deshalb bedeutungslos.
Auf Anfrage verspricht Parship-Manager Martin Dobner, die AGBs «sofort erneut überprüfen und gegebenenfalls ändern zu lassen».
Die saldo-Rechtsberatung rät Betroffenen, per Einschreiben zu kündigen und auf keinen Fall für die Verlängerung zu bezahlen.
eb

13. Juni 2007


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Parship: Versteckte Vertragsverlängerung
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Kommentare (3)

 
  • deeman | 27.09.2011, 15:56

    nicht bezahlen!

    Ich bin auch in die automatische Verlängerung von Parship
    reingelaufen. Schlussendlich bin ich ohne Bezahlen davon gekommen.
    Hier ein kleiner Erfahrungsbericht, damit alle profitieren können
    (die automatische Verlängerung ist eine Frechheit): Ich hatte
    das ursprüngliche 6-Monate Abo per Kreditkarte bezahlt. Nach
    einem halben habe ich dann auf der Kartenabrechnung den abgebuchten
    Betrag für die Verlängerung gesehen. Ich habe sofort bei
    Parship per Mail reklamiert, dass ich definitiv keine
    Verlängerung will, mich betrogen fühle und mein Geld
    zurückerstattet haben will. Ich bekam dann als Antwort, dass sie
    nichts machen können... Ich habe dann meiner Kreditkartenfirma
    angerufen und gemailt, was passiert ist, und eine Stornierung des
    Betrages gefordert. Die Person am Telefon meinte, dass man nichts
    machen kann. Als Antwort auf das Mail hat mich dann eine andere Person
    angerufen und gemeint, man könne vielleicht doch etwas machen
    (vermutlich weil er gesehen hat, dass ich ein guter Karten-Kunde bin
    ;-)). Paar Tage später kriege ich dann eine Mail von Parship,
    dass die Banktransaktion von meiner Kartenfirma verweigert wurde. Ich
    wurde aufgefordert den Abo-Betrag mit einer zusätzlichen
    Gebühr für den Transaktionsabbruch zu bezahlen. Wieder habe
    ich geantwortet, dass ich keine Verlängerung wollte und nicht
    bezahlen werde. Zuerst boten Sie mir 30% Rabatt an. Ich sagte wieder
    nein. Dann 50% Rabatt, was ich wieder bestimmt abgelehnt habe. Darauf
    meinten sie, dass ihre Kulanz nun erschöpft ist. Paar Tage
    später kam eine Mahnung per Mail mit dem Abobetrag, den
    Banktransaktionskosten und neu mit einer Mahngebühr. Wieder habe
    ich gesagt, dass ich nicht bezahlen werde. Wieder kam das Angebot mit
    50% Rabatt. Ich habe wieder abgelehnt und gesagt, dass ich es so
    machen werde, wie die Rechtsberatung im obigen Artikel empfohlen hat:
    auf keinen Fall bezahlen. Darauf kam dann erfreulicherweise die
    Antwort, dass Parship aus Kulanz alle Ansprüche fallen
    lässt. Endlich Ruhe! Schade, dass Parship mit seiner versteckten
    Verlängerung so vielen Leuten das Leben schwer macht und den
    eigenen Ruf ruiniert!

  • kringel | 14.06.2011, 13:33

    Parship - Automatische Vertragsverläng

    Was tun, wenn Parship auch noch automatische die Kreditkarte
    belastet obwohl man vor 6 Monaten wie gefordert schriftlich
    gekündigt hat?

  • Dating-King | 27.01.2011, 23:52

    Immer noch zahlen bei Vertragsverlängerung?

    Ich habe bei PARSHIP.ch einen Vertrag abgeschlossen und der Dienst war
    auch ganz ok, aber dann bin ich in diese Vertragsverlängerung
    gelaufen. Ich habe dann hier gelesen:
    http://www.partnersuche-online.ch/partnerboersen/parship-ch/kundenserv
    ice/kuendigen.html , dass man 7 Tage vorher kündigen muss und das
    habe ich natürlich verpasst. Muss ich jetzt trotzdem zahlen?
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