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Der Online-Partnervermittler Parship.ch verärgert Kunden. Mehrere Personen beschwerten sich in der letzten Zeit bei der saldo-Rechtsberatung darüber, dass Parship.ch kostenpflichtige Verträge gegen ihren Willen um die bisherige Laufzeit verlängerte. Begründung: Die Kunden hätten sieben Tage vor Ablauf des Vertrags kündigen müssen. So stehe es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Der St. Galler Rechtsprofessor Ivo Schwander hält diese Praxis für heikel: Aufgrund des Schweizer Rechts könne «der Vermittlervertrag jederzeit entschädigungslos gekündigt werden». Eine automatische Vertragsverlängerung werde deshalb bedeutungslos.
Auf Anfrage verspricht Parship-Manager Martin Dobner, die AGBs «sofort erneut überprüfen und gegebenenfalls ändern zu lassen».
Die saldo-Rechtsberatung rät Betroffenen, per Einschreiben zu kündigen und auf keinen Fall für die Verlängerung zu bezahlen.
eb
13. Juni 2007
Kommentare (3) |
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Ich bin auch in die automatische Verlängerung von Parship
reingelaufen. Schlussendlich bin ich ohne Bezahlen davon gekommen.
Hier ein kleiner Erfahrungsbericht, damit alle profitieren können
(die automatische Verlängerung ist eine Frechheit): Ich hatte
das ursprüngliche 6-Monate Abo per Kreditkarte bezahlt. Nach
einem halben habe ich dann auf der Kartenabrechnung den abgebuchten
Betrag für die Verlängerung gesehen. Ich habe sofort bei
Parship per Mail reklamiert, dass ich definitiv keine
Verlängerung will, mich betrogen fühle und mein Geld
zurückerstattet haben will. Ich bekam dann als Antwort, dass sie
nichts machen können... Ich habe dann meiner Kreditkartenfirma
angerufen und gemailt, was passiert ist, und eine Stornierung des
Betrages gefordert. Die Person am Telefon meinte, dass man nichts
machen kann. Als Antwort auf das Mail hat mich dann eine andere Person
angerufen und gemeint, man könne vielleicht doch etwas machen
(vermutlich weil er gesehen hat, dass ich ein guter Karten-Kunde bin
;-)). Paar Tage später kriege ich dann eine Mail von Parship,
dass die Banktransaktion von meiner Kartenfirma verweigert wurde. Ich
wurde aufgefordert den Abo-Betrag mit einer zusätzlichen
Gebühr für den Transaktionsabbruch zu bezahlen. Wieder habe
ich geantwortet, dass ich keine Verlängerung wollte und nicht
bezahlen werde. Zuerst boten Sie mir 30% Rabatt an. Ich sagte wieder
nein. Dann 50% Rabatt, was ich wieder bestimmt abgelehnt habe. Darauf
meinten sie, dass ihre Kulanz nun erschöpft ist. Paar Tage
später kam eine Mahnung per Mail mit dem Abobetrag, den
Banktransaktionskosten und neu mit einer Mahngebühr. Wieder habe
ich gesagt, dass ich nicht bezahlen werde. Wieder kam das Angebot mit
50% Rabatt. Ich habe wieder abgelehnt und gesagt, dass ich es so
machen werde, wie die Rechtsberatung im obigen Artikel empfohlen hat:
auf keinen Fall bezahlen. Darauf kam dann erfreulicherweise die
Antwort, dass Parship aus Kulanz alle Ansprüche fallen
lässt. Endlich Ruhe! Schade, dass Parship mit seiner versteckten
Verlängerung so vielen Leuten das Leben schwer macht und den
eigenen Ruf ruiniert!
Was tun, wenn Parship auch noch automatische die Kreditkarte
belastet obwohl man vor 6 Monaten wie gefordert schriftlich
gekündigt hat?
